"Alles was auf Bits reduziert ist, kann kopiert werden. Einen absoluten Kopierschutz gibt es nicht, man kann aber das Diebstahlrisiko minimieren."- Mark Stefik, Computerwissenschaftler am Xerox Parc Forschungsinstitut Palo Alto
Dies ist eine zentrale Aussage für die Entwicklung von digitalen Wasserzeichen. Die illegale Verbreitung von Dokumenten sollte idealerweise mindestens genauso teuer oder schwer sein, wie die Beschaffung auf legalem Wege.
Bekannt sind schon seit längerer Zeit die klassischen Wasserzeichen auf Banknoten und Aktien, sie sollen die Authentizität der Originale sicherstellen und zugleich das verbreiten von Kopien erschweren. Sie sind nur schwer zu entfernen oder nur samt Original zu kopieren.
Anders in der digitalen Welt: Sichtbare elektronische Wasserzeichen sind prinzipiell leicht zu entfernen. Deshalb ist es das Ziel für die Entwicklung von digitalen Wasserzeichen, urheberrechtlich relevante Daten wie Verwendung, Benutzer und Copyright fest im Dokument zu verankern ohne das eine Veränderung am Original erkennbar ist. Die Unauffälligkeit bietet eben den besten Schutz. Im Gegensatz zu verschlüsselten Dokumenten ermöglichen digitale Wasserzeichen somit auch einen freien Zugriff auf Daten.