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4. Vergleich der Rechenzeiten von RSA und DSA

DSARSADSA mit gemeinsamem p, q, g
Globale Berechnungenaußerhalb(P)-außerhalb(P)
Schlüsselerzeugung14 Sek.außerhalb(S)4 Sek.
Vorausberechnungen14 Sek.-4 Sek
Signatur0,03 Sek.15 Sek.0,03 Sek
Verifizierung16 Sek.1,5 Sek10 Sek.
1-5 Sek. außerhalb(P)1-3 Sek. außerhalb(P)

(S): Die geheimen Parameter wurden getrennt berechnet und sind gegebenenfalls nicht in angegebenen Zeiten berüchsichtigt

(P):Die öffentlichen Parameter wurden getrennt berechnet und sind gegebenenfalls nicht in angegebenen Zeiten berüchsichtigt

Quelle [3]

Welches Verfahren ist schneller?

Die Generierung von Unterschriften erfolgt ungefähr gleich schnell, doch die Verifizierung der Unterschriften erfolgt bei RSA 10 bis 40 mal schneller. Bei der Schlüsselerzeugung ist jedoch DSA schneller. Dies spielt aber kaum eine Rolle, denn ein Benutzer erzeugt nur selten Schlüssel. Die Verifizierung von Unterschriften ist dagegen die häufigste Operation.

DSA also langsamer?

Das Problem bei diesem Kritikpunkt ist, daß man die Testparameter auf viele Arten einstellen kann - je nachdem, welches Ergebnis man sich erhofft. Die Erzeugung der Unterschriften läßt sich bei DSA durch Vorausberechnungen beschleunigen. Das ist jedoch nicht in allen Fällen möglich. Die Verfechter von RSA operieren mit Zahlen, die für ihre Berechnungen besser geeignet sind. Die Verfechter von DSA benutzen wiederum ihre eigenen Optimierungen. Es mag zwar einen Geschwindigkeitsunterschied geben, doch ist er in den meisten Anwendungen nicht spürbar.


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