Die Sicherheit einer konventionellen Unterschrift ist nicht zu überbieten, da auch die Methoden zur Bestätigung der Echtheit immer ausgefeilter werden. Parameter wie Anpreßdruck, Tinte, Schreibgeschwindigkeit oder Geometrie sind sehr prägnant. Die Gefahr bei einer Fälschung aufgedeckt zu werden ist groß.
Die Sicherheit der digitalen Verfahren hängt davon ab, daß der private Schlüssel nie von Unberechtigten angewendet wird. Wäre das der Fall, so könnten beliebige digitale Verträge unterzeichnet werden. Der Vertrauenswürdige Dritte nimmt somit eine besondere Position ein. Berechnet, ergaunert oder erpreßt jemand Ihren privaten Schlüssel, so können Sie nicht beweisen, daß die Unterschrift nicht von Ihnen geleistet wurde.
Die Berechnung des Schlüssels kann mit derzeitigen Algorithmen nicht in realistischer Zeit geleistet werden. Wie aber sieht der Stand der Mathematik und Rechnertechnik in 20 Jahren aus? Hält die heute geleistete Unterschrift den Methoden eines Angriffs noch stand?
Die Kryptographen werden aber die Protokolle ständig weiter entwickeln, und die Sicherheit verbessern. Biometrische Verfahren, die elektronische Fingerabdrücke, Sprache, Netzhauttopologie oder Gesichtsgeometrie überprüfen, sind bereits separat im Einsatz und werden kombiniert mit der Digitalen Unterschrift die Sicherheit weiter verbessern und die Verfahren noch sicherer machen.