Bei jeder Nachrichtenübertragung ist die Gefahr des Mißbrauchs gegeben. In dieser Welt hat der digitale Datenaustausch immer mehr Bedeutung erlangt, nicht erst seit dem enormen Verkehrszuwachs im World Wide Web und dessen Kommerzialisierung. Medien, wie Fernsehen und Radio sind ohne Kommunikation gar nicht möglich, ebenso wie Telefon und das immer beliebter werdende 'Plastikgeld'. Allerdings sind Zuverlässigkeit und Sicherheit oft das Problem bei der Übertragung von Nachrichten, die oft vor nicht authorisierten Zugriffen geschützt sein müssen. Interessiert aber nicht eine inhaltliche Geheimhaltung, sondern eher eine fehlerfreie Übertragung, ist eine komplette Verschlüsselung in der Praxis zu aufwendig.
Eine Möglichkeit zur Sicherstellung, daß eine
mögliche Verfälschung einer Nachricht dem Empfänger
nicht unbemerkt bleibt, ist die Bildung einer Prüfsumme. Diese
Prüfsumme bilden Sender und Empfänger gleichermaßen,
und der Empfänger kann durch einen Vergleich Veränderungen
der Nachricht feststellen. Diese kryptographischen Prüfsummen nennt
man
Eine Einweg-Hashfunktion verarbeitet ein beliebig lange Nachricht
zu einem Hashwert fester Länge. Die Nachricht wird in der Regel
in mehrere Blöcke bestimmter Größe unterteilt, die
mit symmetrischen oder asymmetrischen Chiffrieralgorithmen, von denen
auch die Geschwindigkeit und die Sicherheit zu einem großen Teil
abhängt, verschlüsselt werden.
Die Sicherheit einer Hashfunktion verdeutlichen die folgenden zwingenden Eigenschaften:
Die heute gängigen Einweg-Hashfunktionen werden zwar als
sicher qualifiziert, weil bisher kein systematisches Brechen möglich
ist. Aber trotzdem bieten Einweg-Hashfunktionen keine volle Sicherheit und
Integrität, die nur durch nahezu unendlich aufwendige Algorithmen zu
erreichen wäre. Das Finden einer zweiten Nachricht mit dem gleichen
Hashwert nennt man
Auf diesem Prinzip (des Zufalls) basiert der
Nicht ganz ein Brute-Force-Angriff, basiert der